Ein Muster ist ein technischer Prüfpunkt. Es wird gegen Revision und Projektanforderungen geprüft und nicht allein aufgrund seines Aussehens oder eines einmaligen Ladevorgangs akzeptiert.
1. Identität und Version
Musterkennzeichnung, Menge, Datum, Zeichnungsstand, Kabeldefinition und bekannte Abweichungen dokumentieren. Das erhaltene Set fotografieren und gegebenenfalls ein freigegebenes Referenzmuster aufbewahren.
2. Aussehen und Montage
Formteile, Nähte, Markierungen, Beschichtung, Steckverbinderoberfläche, Polaritätsanzeigen, Kabelabgang, Zugentlastung und Eingangsstecker prüfen. Optik anhand freigegebener Anforderungen statt fremder Katalogbilder bewerten.
3. Anziehung, Trennung und Passung
Steckrichtung, Selbstausrichtung, Drehbegrenzung, Trennverhalten und Kollisionen im endgültigen Gehäuse prüfen. Normale Kabelzugrichtungen und erwartete Bedienung einbeziehen.
4. Elektrische und Datenfunktion
Jede Kontaktbelegung, Durchgang, Polarität, Spannung und Strompfad prüfen. Bei Daten oder Signalen das definierte Protokoll und die Betriebsarten mit vorgesehenem Gerät und Host testen.
5. Kabelmechanik
Länge, Leiteraufbau, Flexibilität, Biegung am Kopf, Zugentlastung und Halt an der Eingangsseite prüfen. Nur vereinbarte Zug-, Schwenk- oder Biegebedingungen anwenden.
6. Zuverlässigkeit und Abnahmeprotokoll
Vereinbarte elektrische, mechanische oder Umweltprüfungen mit Methode und Ergebnis abschließen. Freigabekommentare dem genauen Muster und Dokumentenstand zuordnen, damit eine eindeutige Fertigungsgrundlage besteht.
Websitehinweise unterstützen die Vorauswahl und Abstimmung. Endgültige Maße, Werkstoffe, elektrische Leistung und Validierung richten sich nach freigegebenen Zeichnungen, Spezifikationen und Prüfaufzeichnungen.

